Der Import-/Exportverkehr von Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten über spanische Häfen erreichte in den ersten acht Monaten des Jahres 2.917.449 Tonnen, was einem Anstieg von 25,5 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Diese Daten bestätigen, dass Spanien aufgrund seiner strategischen geografischen Lage nicht nur das erste Exportland in Europa ist, sondern auch zum „Eingangstor“ für Obstimporte aus Drittländern geworden ist.
In diesem Sinne lässt uns das Vorhandensein eines ausgedehnten Netzes von „Kühlcontainern“-Anschlüssen in Hafenterminals sowie von Kühllagerunternehmen sowohl in den Häfen als auch in den damit verbundenen Logistikbereichen optimistisch in die Zukunft blicken. Der Hauptverband der Kältebranche, Aldefe, hat berichtet, dass die Auslastung der fast 3 Millionen m3 seiner Mitglieder über 80 % liegt. Dieser Sektor stellte im Jahr 2016 mehr als 177 Mio. Euro in Rechnung.
Den Abschlussdaten für 2017 zufolge wurden im öffentlichen Hafensystem 545 Millionen Tonnen umgeschlagen, davon 10,2 Millionen Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte, was einer Steigerung von 9,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Davon entfielen mehr als 8 Millionen Tonnen, 78,6 %, auf den Import-Export-Verkehr, einschließlich Transit, eine Zahl, die Spanien zu einem der Hauptlieferanten dieser Art von Produkten in das übrige Europa macht.
Die Zunahme des Warenverkehrs dieser Art über Häfen hat viel mit der Stärkung der Seekabotagelinien mit europäischen Ländern, die fast 93 % der spanischen Exporte ausmachen, und mit afrikanischen Mittelmeeranrainerstaaten zu tun, was wiederum die Zunahme der Intermodalität begünstigt.
Quelle: canaryports.es